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Verlagsphilosophie

Hier werden literarische Experimente und Eskapaden durch Exponate bildender Kunst gefördert und gefordert, liebe Leserinnen und Leser, jedenfalls wünscht sich das der Verleger so.

Traditionell verbindet das Buch Text und Bild. Doch im us-kommerziellen Print-Gewerbe von heute gibt's fürs Ästhetische keine Kostenstelle. Geschweige denn beim E-Buch.

Methusalm ist nicht nur ein literarisch-bildnerisches Projekt, es ist auch ein soziales, weil es nicht auf wirtschaflichen Gewinn an- und ausgelegt ist und weil das Kollektiv vor dem Individuum kommt. Das ist die Kernidee von Sozialismus:

Übersummativität im Miteinander, statt Verdrängungswettbewerb. Eine Utopie zweifellos, doch wie wäre die Gegenwart ohne utopische Zukunft zu ertragen?

 
alt = schlecht

All/tes muss raus!

Nur neu = gut. Und das wird auf alles, auch Menschen übertragen. Selbst die Alten haben diesen Jugendlichkeitswahn so sehr drin, dass sie die Diskriminierung selbst nicht mehr wahrnehmen. Sie wollen möglichst jugendlich erscheinen, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden, ... mehr